Wohnungen mieten in Nordrhein-Westfalen

Als das größte deutsche Bundesland hat Nordrhein-Westfalen fürwahr so einiges zu bieten. Anspruchsvolle Mieter wissen diese Tatsache in jedem Fall sehr zu schätzen. So unterschiedlich die landschaftlichen oder auch die infrastrukturellen Gegebenheiten in Nordrhein-Westfalen sind, so sehr unterscheiden sich auch die individuellen Quadratmeterpreise der einzelnen Städte und Gemeinden. Erst kürzlich veröffentlichte die renommierte „Gesellschaft Forschung und Beratung für Wohnen und Immobilien“ eine repräsentative Studie, gemäß derer in Düsseldorf die wohl höchsten Mieten zu zahlen sind. Mit sage und schreibe 7,10 Euro liegt der Mietzins (Kaltmiete) für eine mittelmäßig ausgestattete 65-qm²-Wohnung in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt noch vor Köln weitab auf einer Spitzenposition. Wer beispielsweise in der wunderschönen Domstadt am Rhein eine entsprechende Wohnung in vergleichbarer Größe zu mieten sucht, muss pro Quadratmeter etwa 6,88 Euro auf den Tisch blättern. Aber das Wohnungen mieten in Nordrhein-Westfalen ist durchaus auch zu günstigeren Konditionen möglich.

So unter anderem auch in Essen, der attraktiven Stadt im Ruhrgebiet, in der Mieter „nur“ einen Quadratmeterpreis von 5,99 Euro zahlen. Das Städtchen Kevelaer hingegen stellt in diesem bundesweiten Vergleich gewissermaßen das „Schlusslicht“ dar. Eine Wohnung mittelmäßigen Standards schlägt hier mit einem Preis je Quadratmeter von lediglich 4,44 Euro zu Buche. In der Tat ein sehr prägnanter Unterschied, vor allem im Vergleich zum „Spitzenreiter“ Düsseldorf. Wissenswert ist, dass Düsseldorf sogar auf Bundesebene in bezug auf den Mietzins pro Quadratmeter sehr gut selbst mit dem bekanntlich teuersten „Pflaster“ im süddeutschen Raum mithalten kann. Aber auch die Art der zur Verfügung stehenden Mietobjekte variiert. Je nach Wunsch haben Wohnungssuchende die Wahl zwischen einladenden Erdgeschosswohnungen, Etagen- oder auch Dachgeschosswohnungen sowie schicken WG-Zimmern.

Darüber hinaus schätzen die Westfalen offenbar auch eine gewisse Unabhängigkeit: entsprechend gefragt sind Häuser, welche als Komplett-Wohneinheiten zum Mieten offeriert werden. Dahingegen erscheint auf der anderen Seite die Affinität zum zeitlich befristeten Wohnen erstaunlich: immer mehr Mietinteressenten entscheiden sich für das so genannte „Wohnen auf Zeit“.

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